„Was mich antreibt, ist der Wunsch, die Diskrepanz zwischen technischer Realität und öffentlicher Darstellung zu verringern.“ In Medien, Talkshows und politischen Programmen werden Technologien als „klimaneutral“, „nachhaltig“ oder „bio“ bezeichnet, ohne ihre vollständige energetische Substanz offenzulegen. Begriffe wie „hocheffizient“ ersetzen Berechnungen. Narrative ersetzen Systemgrenzen.
Regenerativität bedeutet sinngemäß: „Hinterlasse keine Spuren.“
Warum die öffentliche Debatte sich von der physikalischen Nüchternheit entfernt hat – und warum Bilanzen entscheiden.
„Was mich antreibt, ist der Wunsch, die Diskrepanz zwischen technischer Realität und öffentlicher Darstellung zu verringern.“
Nicht Empörung, sondern Nachrechnen: Wo Begriffe wie „klimaneutral“ die Bilanz ersetzen, beginnt dieses Buch mit der einfachen Frage, wie viel Energie eine Anlage über ihr Leben tatsächlich zurückgibt.
Energie, Leistung, Wirkungsgrad, Leistungskennzahl – und vor allem: Betrachtungsgrenzen.
„Ohne Systemgrenze ist jede Kennzahl beliebig.“
Energie, Leistung, Wirkungsgrad und Leistungszahl werden anschaulich hergeleitet – und konsequent an eine ausgeschriebene Betrachtungsgrenze gebunden: von der Rohstoffgewinnung bis zur Verwertung.
Weltweiter Energieverbrauch, Endenergieverbrauch in Deutschland, Kraftwerke am Strommarkt.
„Der Strommarkt ist kein Wunschkonzert, sondern eine Bilanz in Echtzeit.“
Weltweiter Energieverbrauch, deutscher Endenergieverbrauch und der Einsatz der Kraftwerke zeigen, wie schmal der Anteil ist, über den öffentlich am lautesten gestritten wird.
Klimawirkung, Sicherheits- und Umweltrisiken, Systemrelevanz, Regenerativität.
„Regenerativität bedeutet sinngemäß: Hinterlasse keine Spuren.“
Vier Kriterien tragen die Bewertung: Klimawirkung, Sicherheits- und Umweltrisiken, Systemrelevanz und Regenerativität – gemeinsam ergeben sie das Label statt eines einzelnen Marketingbegriffs.
Wind, Wasser, PV, Biomasse, Geothermie, Wärmepumpen, solare Wärme, fossile Anlagen, Speicher.
„Jede Technologie wird nach denselben Regeln gerechnet – ohne Rabatt.“
Wind, Wasser, PV, Biomasse, Geothermie, Wärmepumpen, solare Wärme, fossile Anlagen und Speicher werden mit gleichen Annahmen, Lebensdauern und Erträgen durchgerechnet.
EROI, EPBT, LCA, CAPEX/OPEX/LCOE – Aussagekraft und Grenzen im Vergleich.
„EROI ignoriert die Ökonomie, LCA die Vergleichbarkeit, LCOE die Physik.“
Die etablierten Kennzahlen sind nicht falsch, aber je für sich blind. Erst ihre Lücken machen deutlich, warum eine integrierte, leicht nachvollziehbare Größe gebraucht wird.
Konzeption, Berechnung, erweiterte Varianten PEPT_ext und HoK_ext, neues Bewertungslabel.
„Drei zugängliche Werte genügen: Preis, Industriestrompreis, Jahresertrag.“
PEPT misst, wie lange eine Anlage arbeiten muss, um ihre gebundene Energie zurückzugeben; HoK setzt das ins Verhältnis zur Lebensdauer. Über null heißt regenerativ, unter null degenerativ.
Durchgerechnete Beispiele je Technologie, qualitativer Vergleich, Fazit und Ausblick.
„Photovoltaik: HoK ≈ −0,1 … 0,1. Batteriespeicher: HoK ≈ −0,6.“
Die durchgerechneten Beispiele widersprechen dem öffentlichen Konsens – aber nicht der Physik. Wasserkraft, Biomasse, Geothermie und Wärmepumpen bestehen die Prüfung deutlich.
Mit realistischen Werten lässt sich nachweisen, dass Photovoltaik- und Batterieherstellung energetisch degenerativ sind: Sie stellen über ihren Lebenszyklus weniger energetische Substanz bereit, als zu ihrer Ermöglichung gebunden wurde. Diese Aussage widerspricht dem öffentlichen Konsens – aber nicht der Physik.
| Bewertung | Technologien |
|---|---|
| regenerativ & CO₂-arm | Wasserkraft, Biomasse, Geothermie, Wärmepumpen, solare Brauchwassererwärmung / solares Heizen |
| CO₂-arm, systemrelevant, nicht erneuerbar | Atomkraft |
| degenerativ | Photovoltaik (HoK ≈ −0,1 … 0,1), Batteriespeicher (HoK ≈ −0,6) |
| degenerativ, CO₂-intensiv, systemrelevant | Erdöl-, Erdgas- und Kohlekraftwerke, Verbrennungskraftmaschinen, Elektrofahrzeuge |
| Titel | Energiebewertung leicht gemacht |
|---|---|
| Untertitel | Wie regenerativ Energieumwandlungsanlagen wirklich sind. Eine erklärend-analytische Bewertung für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. |
| Autor | Georg Holzknecht |
| Auflage / Jahr | 1. Auflage, 2026 |
| Sprache | Deutsch |
| Formate | Taschenbuch · E-Book (Kindle) |
| Neue Kennzahlen | Production Energy Payback Time (PEPT), Heat Output Koeffizient (HoK) |
| Umschlagsgestaltung | Magdalena Steger, lalitacreative.com |
| Veröffentlichung | Selbstverlag / Amazon KDP |
| ISBN | 9798244780444 |
Nein. Das Buch beginnt bei den Grundbegriffen und steigert die Tiefe kapitelweise.
Der EROI ist ein rein energetisches Verhältnis ohne ökonomische Aspekte und ohne regionale Strompreise. PEPT verankert die Bewertung über den Industriestrompreis des Herstellungslandes im realwirtschaftlichen Kontext – und braucht dafür nur drei zugängliche Werte.
Weil die Berechnung die Strompreise des jeweiligen Herstellungslandes einbezieht. PV und Batterien sind wegen des hohen Herstellungsaufwandes in Europa nicht wettbewerbsfähig produzierbar – wirtschaftliche Fertigung gelingt nur dort, wo Energiekosten politisch sehr niedrig gehalten werden.
Ja. Für Kurse, Kammern und Unternehmen gibt es Staffelpreise – Anfragen über die Kontaktangaben im Impressum.